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Mammographie

Unser Mammographie-Gerät, der Siemens MAMMOMAT B.brilliant, bietet Ihnen höchste Bildqualität und besonders schnelle Untersuchungsergebnisse. 

Durch die innovative Flying-Fokus-Technologie ermöglicht das Gerät kürzere Scanzeiten mit ultrahoher Auflösung, sodass selbst kleinste Details und Veränderungen sichtbar werden. Dank der KI-gestützten Bildrekonstruktion können auch sehr feine Strukturen klar dargestellt werden, was eine verbesserte Diagnosesicherheit bietet. Die 50°-Wide-Angle-Tomosynthese liefert eine bis zu 3,5-mal bessere Tiefenauflösung als herkömmliche Systeme. 

Für Sie als Patient*in bedeutet das: eine schnelle und komfortable Untersuchung mit optimalen Ergebnissen und einer minimalen Kompressionszeit.

Tomosynthese (3D-Mammographie)

Die Tomosynthese (3D-Mammographie) ist eine moderne Weiterentwicklung der klassischen Mammographie und wird in Zukunft voraussichtlich eine noch größere Rolle in der Brustdiagnostik spielen – in den USA wird sie bereits häufig eingesetzt. Im Vergleich zur herkömmlichen Mammographie kann sie die Entdeckungsrate von Auffälligkeiten um etwa 20 % steigern und gleichzeitig die Anzahl falsch-positiver Befunde („falsche Alarme“) um rund 10% reduzieren.

Unser modernes Mammographiegerät, der sog. MAMMOMAT B.brilliant ermöglicht sowohl 2D- als auch 3D-Aufnahmen. Dadurch kann die Untersuchung individuell an die jeweilige Fragestellung angepasst werden.

Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für die Tomosynthese in der Regel vollständig – basierend auf den bisherigen Erfahrungen von Einrichtungen, die diese Methode bereits länger anwenden.

  • Wann ist eine Tomosynthese sinnvoll?

    Zusammengefasst ist die Tomosynthese (3D-Tomosynthese) bei folgenden Gegebenheiten sinnvoll: 

    • ein auffälliger Tastbefund, der konventionell mammographisch oder sonographisch nicht nachvollzogen werden kann
    • Frauen mit dichtem Drüsenkörper
    • unklarer Mammographie-Befund mit fraglichem Herdbefund
    • Mikrokalzifikationen
  • Wie läuft die Tomosynthese ab?

    Für Sie als Patientin unterscheidet sich der Ablauf nur wenig von einer klassischen Mammographie:

    Zu Beginn werden Sie gebeten, den Oberkörper freizumachen. Anschließend positioniert die medizinische Fachkraft Ihre Brust sorgfältig im Untersuchungsgerät, damit optimale Aufnahmen entstehen können. 

    Wie bei der herkömmlichen Mammographie wird die Brust für kurze Zeit zwischen zwei Platten leicht zusammengedrückt. Diese Kompression dauert nur wenige Sekunden und ist wichtig, um das Gewebe gleichmäßig darzustellen und die Bildqualität zu verbessern. Viele Patientinnen empfinden dies als ungewohnt, aber gut auszuhalten.

    Während die Brust komprimiert ist, erstellt das Gerät mehrere Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln. Im Gegensatz zur klassischen Mammographie entstehen dabei viele einzelne Schichtbilder statt nur einer zweidimensionalen Aufnahme. Ein Computer setzt diese Einzelbilder anschließend zu einer dreidimensionalen Darstellung der Brust zusammen. So können selbst feine Strukturen und Veränderungen besser sichtbar gemacht werden. Die Bilder werden von einer erfahrenen Radiologin oder einem Radiologen sorgfältig beurteilt. Dabei wird gezielt nach Auffälligkeiten oder Veränderungen im Brustgewebe gesucht.

    Gut zu wissen
    Die gesamte Untersuchung dauert nur wenige Minuten und entspricht im Ablauf weitgehend einer normalen Mammographie – mit dem Vorteil einer noch genaueren Darstellung des Brustgewebes.

  • Wie hoch ist die Strahlenbelastung?

    Die Strahlenbelastung bei einer Tomosynthese ist insgesamt gering und liegt in einem ähnlichen Bereich wie bei der herkömmlichen Mammographie, je nach Beschaffenheit der Brust. Moderne Geräte arbeiten sehr effizient, sodass die zusätzliche Belastung durch die 3D-Technik nur minimal ist. 

    Wichtig zu wissen: Die eingesetzte Strahlung ist immer so niedrig wie möglich und entspricht den strengen gesetzlichen Vorgaben. Der diagnostische Nutzen – also die bessere Erkennung von Veränderungen im Brustgewebe – überwiegt dabei deutlich das sehr geringe Risiko durch die Strahlenexposition.

Wissenswertes + Häufige Fragen

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